Melighe



Die Paste di Meliga kommen ursprünglich aus dem Piemont zwischen Cuneo und Mondovì. Es heißt, dass der Graf von Cavour, der in der Zeit des „Risorgimento“ maßgeblich an der Einheit Italiens beteiligt gewesen war, geradezu verrückt nach Melighe war.

Zutaten: 

Für 50 Stück 
  • 125 g Maismehl 
  • 250 g Weizenmehl (Type 405) 
  • 125 g feiner Rohrzucker
  • Salz 
  • 250 g zimmerwarme Butter 
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone 
  • ausgekratztes Mark von 1 Bourbon-Vanilleschote 
  • 1 Ei (Größe M) 
Außerdem: 
  • Mehl für die Arbeitsfläche 

Zubereitung: 

  1. Mais- und Weizenmehl in eine Schüssel sieben. Zucker und 1 Prise Salz hinzugeben und vermengen. Die Butter in kleine Würfel schneiden und in die Schüssel geben, ebenso die Zitronenschale und das Vanillemark, dann alles mithilfe des Handrührgeräts verrühren. Das Ei hinzugeben und wenige Minuten weiterrühren, bis sich ein homogener, seidiger Teig ergeben hat. Den Teig mit Frischhaltefolie abdecken und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 
  2. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte 5 mm dick ausrollen und mit einem Servierring oder anderen Ausstechern Kekse ausstechen. 
  3. Siamo pronti! Die Melighe auf das Backpapier geben und 15–20 Minuten backen, bis sie eine goldene Farbe angenommen haben. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen. 
Tipp: Die Melighe werden traditionell gerne mit Zabaionecreme serviert oder – wie der Graf von Cavour es hielt – zu einem Gläschen Barolo Chinato genossen. In einer Vorratsdose aufbewahrt, bleiben sie einige Tage lang frisch und knusprig.

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