EMF proudly presents – Vanausbau mit „Yescapa“

Freiheit, Flexibilität, Ungebundenheit: Das Reisen mit dem Van ermöglicht es anzuhalten, wo es gefällt, spontan eine Nacht zu verlängern und das Reiseziel autonom und grenzenlos zu entdecken. Kein Wunder also, dass das Reisen im Wohnmobil oder Camper heute beliebter ist als je zuvor. Wenn euch der Van Lifestyle zusagt und ihr mit dem Gedanken spielt selbst einen Van auszubauen, lohnt es sich in jedem Fall diese Form des Fortbewegens vorher zu testen. Ihr könnt dafür ganz einfach einen Campingbus oder ein Wohnmobil mieten bei Yescapa und herausfinden, ob der Urlaub im Van zu euch passt. Yescapa bietet eine sichere Wohnmobilvermietung zwischen Privatpersonen inklusiver maßgeschneiderter Versicherungsangebote für Mieter und Vermieter.

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Falls ihr eure Liebe zum rollenden Reisen schon entdeckt habt und ihr plant einen Van auszubauen, gibt es einiges zu berücksichtigen. Die DIY Planung kann auf den ersten Blick möglicherweise überfordernd wirken, aber keine Sorge: Wir helfen euch und zeigen worauf man achten sollte. Grundlegende Fragen ganz zu Anfang sind in jedem Fall:

  • Wohnmobil oder Campingbus?
  • Wie viele Personen sollen Platz haben?
  • Welche Prioritäten gibt es bezüglich Komfort und Funktionalität?
  • Wie viel Stauraum wird benötigt? 
  • Wie viel Zeit und Budget stehen für den Ausbau zur Verfügung?
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© Yescapa

1. Die Wahl des richtigen Fahrzeugs zum Ausbauen

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Die allererste Frage, die sich stellt, ist die nach dem Basisfahrzeug. Hier gibt es natürlich keine einfache Antwort, denn es gibt viele Möglichkeiten. Welches Fahrzeug das geeignetste für euch ist, hängt von vielen Faktoren ab. Ein grundlegender ist natürlich das Budget. Das entscheidet auch mit bei der Entscheidung zwischen Neufahrzeug oder Gebrauchtwagen. Auch solltet ihr euch Gedanken nach dem gewünschten Typ machen: Eher ein geräumiges Wohnmobil oder ein minimalistischer Camper? 

Für ein DIY Wohnmobil ist eines der beliebtesten Basisfahrzeuge der Ducato Kastenwagen. Jedes zweite Wohnmobil geht auf ihn zurück. Seine Vorteile sind seine Geräumigkeit, die Tatsache, dass die Technik im Fahrerhaus verbaut ist, was mehr Platz im Fahrzeug bietet, und sein relativ leichtes Gewicht. Eine etwas leichtere, aber dennoch beliebte Alternative ist der Ford Transit oder der Ford Transit Custom. Weitere Modelle sind der Mercedes Sprinter, Mercedes Vito oder Renault Master. Ein Klassiker beim Van Ausbau ist der T5/VW Multivan, dessen Trend schon in den 60er Jahren begann und der immer noch beliebt ist. Ob Campingbus oder Womo-Eigenbau: Die Liste ist lang und die Entscheidung sollte begleitet werden von Überlegungen bezüglich Leistung, Hubraum, Zugkraft, Reparaturanfälligkeit, Ersatzteilemarkt (- vor allem bei gebrauchten Fahrzeugen-) und Verbrauch. Beachtet hier bitte immer eure Reisepräferenzen, denn eine Fahrt durch die Berge, Serpentinen Kurven oder auf Flachland bringt nicht die gleichen Ansprüche an das Fahrzeug mit. Auch mögliche Höhenbegrenzungen in Parkhäusern sind natürlich relevant.

2. Warum ist das Fahrzeug-Gewicht wichtig?

Eine der ersten Überlegungen sollte auch die Nutzlast des Fahrzeuges betreffen, also die Differenz zwischen Leergewicht und dem höchstzulässigen Gesamtgewicht. Wenn sie zu gering ist, könntest du Probleme mit dem Gewicht deines Vans bekommen. Bei einem 3,5 Tonner liegt sie beispielsweise bei 1400 kg. Wie viel Gewicht du für deinen Ausbau einplanen solltest, ist natürlich ganz individuell, je nach deinen Vorstellungen und Wünschen. Generell solltest du aber mit ca. 600-700 kg rechnen. Dazu kommt natürlich auch das Gewicht der Personen, des Tankinhaltes, eventueller Fahrräder etc. Da sind schnell 1000 kg Nutzlast erreicht.

3. Organisation von Sitz- und Schlafgelegenheiten

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Eine grundsätzliche Frage, die ihr euch zu Anfang stellen solltet, da sie die weitere Planung mitbestimmen, ist vor allem: Für wie viele Personen sollte das Fahrzeug ausgelegt sein? Reist ihr alleine oder zu zweit, möchtet ihr noch Sitz- und Schlafmöglichkeiten für zusätzliche Personen haben? Entsprechend muss die Organisation von Sitz- und Schlafplätzen organisiert werden. Generell gibt es hier mehrere Optionen, beispielsweise eine Dreier-Sitzbank im Fahrerhaus oder zu zwei schwenkbare Sitze. Im hinteren Bereich könnt ihr natürlich auch Sitzplätze unterbringen, solltet dabei aber die Sicherheitsgurte bedenken, denn die sind für alle Sitzplätze seit Oktober 2007 Pflicht. In jedem Fall solltet ihr aber daran denken, dass zusätzliche Sitzpläne unter Umständen in den Fahrzeugschein eingetragen werden müssen. 

Auch bei der Verteilung der Schlafplätze könnt ihr kreativ sein und wählen zwischen der klassischen Variante eines Doppelbetts am hinteren Ende des Fahrzeuges oder längs verlaufende Einzelbetten, quer angebrachte Stockbetten oder elektrisch bedienbare Querbetten. Für mehr Platz und Flexibilität könnt ihr auch verschiebbare oder klappbare Bänke und Schlafgelegenheiten einbauen. Es ist natürlich auch möglich den Camper nur als Infrastruktur und Stauraum zu verwenden und nachts im Zelt zu schlafen.

4. Was gibt es beim Van Ausbau bei Strom, Wasser und Gas zu beachten?

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Eine der ersten Überlegungen sollten Strom, Wasser und Gas betreffen. Bei diesen technischen Details sollte man unbedingt die aktuellen TÜV-Bestimmungen beachten. Falls ihr euch dem Verlegen der Elektrik nicht gewachsen fühlt, könnt ihr natürlich einen Elektriker beauftragen. Das kann ratsam sein, um nicht zu riskieren, den Motor zu verletzten oder womöglich einen Kabelbrand zu erzeugen. 

Bei der Stromversorgung ist es nicht ratsam sich allein auf die Autobatterie zu verlassen, da diese in aller Regel zwischenzeitlich leer gesaugt sein wird. Da kann es sinnvoll sein eine oder mehrere Nutzbatterien einzubauen, die auf unterschiedliche Weise aufgeladen werden können: durch die Fahrzeuglichtmaschine während der Fahrt, durch Strom aus der Steckdose am Campingplatz, oder durch Solarenergie per Solarzeller auf dem Fahrzeugdach. Ob sich eine Solaranlage für euch lohnt, hängt davon ab wie autark ihr sein möchtet. Hier solltet ihr eure Reisepläne bedenken und überlegen, ob ihr grundsätzlich auf Stellplätzen mit Stromversorgung steht oder nicht.

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Bei der Wasserversorgung könnt ihr entweder mit Wasserkanister oder mit fest eingebautem Wassertank arbeiten. Dazu benötigt ihr natürlich noch eine Pumpe, die das Wasser zum Wasserhahn bringt. Hier lohnt es sich auf eine gute Pumpschlauch-Qualität zu achten, damit sich keine Bakterien ansammeln. Das benutzte, schmutzige Wasser kann bis zur Entsorgung in einem speziellen Tank zwischengelagert werden. Und wie ist es mit warmen Wasser? Hier sind wieder eure Ansprüche und Reisevorlieben gefragt. Sind euch warme Duschen wichtig? Habt ihr vor auch im Winter zu reisen? Werdet ihr in der Regel auf einem Campingplatz mit Sanitäranlagen übernachten? Ist es euch zu umständlich es vorher auf dem Herd oder Gaskocher zu erwärmen? Wenn ihr euch für warmes Wasser entscheidet, habt ihr auch hier verschiedene Möglichkeiten. Man kann die Gasheizung mit Hilfe von Luft- Wasser – Wärmetauschern zum Aufwärmen des Wassers benutzen; einen Gasboiler benutzen oder einen elektrisch betriebenen Boiler. Hier lohnt es sich, sich gründlich vorher über die verschiedenen Möglichkeiten zu informieren. Im Zweifel kann man es auch erst einmal ohne Warm-Wasser-Zufuhr versuchen und später nachrüsten. Bei der Dusche habt ihr die Möglichkeit zwischen einfacher Campingdusche mit oder ohne Pumpe, Solarduschen und batteriebetriebenen Campingduschen.  

Eine weitere Frage, die sich stellt, ist die nach einer Gasanlage. Hier kommen wieder eure Ansprüche ins Spiel. Möchtet ihr gerne einen Kühlschrank haben und im Van kochen? Dann benötigt ihr eine Flüssiggasanlage. Alternativ kann man auch einfach einen Campingkocher benutzen je nach dem wie komfortabel es sein soll. In letzterem Fall könnt ihr platzsparend in einer Außenküche kochen, seid dabei aber natürlich vom Wetter abhängig. Falls ihr euch aber für eine Gasanlage entscheidet, ist es ratsam die Installation einem Profi zu überlassen. Das ist preislich meist im Rahmen und damit seid ihr bei so einem explosiven Vorgehen auf der sicheren Seite. Alle zwei Jahre muss man übrigens eine Gasprüfung beim TÜV oder einem Campingfachbetrieb durchführen lassen.

5. Möbelausbau: So wenig wie möglich, so viel wie nötig

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Neben den technischen Überlegungen ist ein weiterer wichtiger Punkt der Möbelausbau. Eine der Hauptfragen beim DIY-Van-Ausbau ist, wie man möglichst viel Stauraum, möglichst platzsparend und praktikabel umsetzt. Dabei gibt es unendlich viele Möglichkeiten und es lohnt sich online nach Inspiration zu suchen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist dabei nur, die eigenen Prioritäten und den persönlichen Reisestil nicht aus den Augen zu verlieren. Wie viel Platz brauche ich, wie möchte ich mich in meinem Camper bewegen können, was finde ich optisch schön und ansprechend? Davon hängt dann ab, wie ihr den Stauraum nutzen könnt. Dies ist natürlich auch abhängig vom individuellen Fahrzeugtyp und den räumlichen Möglichkeiten. Generell solltet ihr versuchen leichte und dennoch stabile Materialien zu verwenden.

Versucht auch kleine Details nicht zu übersehen, wie beispielsweise einen Mülleimer in der Küche, Abschlussleisten auf der Arbeitsplatte für überfließendes Spülwasser und genügend Stauraum für Geschirr und Lebensmittel. 

6. Wie viel Zeit und Geld sollte man für den Ausbau einplanen?

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Die benötigte Zeit ist natürlich völlig individuell und ganz von deinen Ansprüchen abhängig. Wenn nicht viel Umbau nötig ist und mit dem Campingkocher gekocht wird, kann sogar schon eine Woche ausreichen. Sobald es aber ein bisschen aufwendiger wird, sollte man mehr Zeit einplanen. Gerade, wenn ihr tagsüber einem Beruf nachgeht und euch erst abends deinem Bus widmen könnt. Recherchearbeit, Zugang zu Werkzeug und Anzahl der helfenden Personen spielen dabei natürlich auch eine Rolle.

Eine ähnlich unbefriedigende Antwort gilt bei der Kostenfrage. Abgesehen von dem Kaufpreis, können für den Ausbau schnell ein paar Tausend Euro anfallen. Aber auch für ein kleineres Budget könnt ihr euren Traum wahr machen und müsst eventuell einfach an einigen Stellen kreativ werden. Hier kann man natürlich viel sparen, indem man Dinge gebraucht kauft und DIY-Lösungen bevorzugt. Eine gewisse Qualität zahlt sich dabei aber häufig aus, da das geliebte Fahrzeug ja mehr als nur einen Urlaub überstehen soll.

Ihr merkt, ein DIY-Van-Ausbau ist kein schnelles und unkompliziertes Projekt für nebenbei. Es erfordert sehr gute Planung, Schweiß und viel Arbeit. In jedem Fall macht es aber auch großen Spaß, nicht zuletzt, wenn der Ausbau abgeschlossen ist und die erste Fahrt ansteht! Reisen mit dem Wohnmobil oder Camper ist einfach die beste Möglichkeit für freies und unabhängiges Reisen!


Passend dazu unser Kochbuch „Van Life Kitchen“

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Van-tastig kochen!
Zelten, Wandern, Reisen – die Welt steht uns offen, egal ob zu Fuß, mit dem Zelt oder dem Camper. Für alle, die gerne auf eigene Faust und mit wenig Gepäck unterwegs sind, bietet das Outdoor-Kochbuch 60 Rezepte für minimalistisches Kochen in freier Natur. Gerichte wie One-Pot-Pasta, Porridge und Chili-Con-Chocolat können ganz bequem vorbereitet und mit wenig Equipment ganz schnell zubereitet werden. Und falls man mal nicht alle Zutaten vor Ort hat, bietet das Buch noch genügend Abwandlungsmöglichkeiten. Viele praktische Tipps für die Outdoor-­Küche von den richtigen Vorräten und der Lagerung bis hin zum idealen Equipment runden das Buch ab. Say yes to new adventures – das Kochbuch für alle Outdoor-Fans mit großem Fernweh!

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