DIY-Dienstag – Lieblingsrezepte schön gestalten

Oft sammelt man seine Lieblingsrezepte in einem Ordner oder einer Mappe. Damit deine Lieblingsrezepte aber nicht verschwinden, kann man ein schönes Rezeptbuch gestalten.

Um sich ein sch.nes Rezeptbuch zu gestalten, benötigt man eigentlich gar nicht so viel. Ein leeres Buch, ein paar Stifte und vielleicht ein paar Fotos zum Einkleben reichen aus. Man kann so ein Album beispielsweise nur für die Lieblingsrezepte verwenden, die man besonders oft anwendet. Es muss also kein Buch mit über 300 Seiten sein.

Tipp: Verschenke doch ein Rezeptebuch gemeinsam mit Küchenutensilien. Schreib dein persönliches Lieblingsrezept auf und lass den restlichen Platz für den Beschenkten frei.

SO GEHT’S

Du benötigst nicht viel außer ein blanko Album (in meinem Fall ein Ringbuch in DIN A4 mit Kraftpapiereinband von Rayher), Bleistift, Radiergummi, Lineal und einige Stifte.

1. Ich habe mir auf Aquarellpapier eine Titelseite gestaltet, die ich einfach vorne auf den Einband klebe. Natürlich kannst du auch direkt auf das Album schreiben. Hier empfehle ich dir, ein Layout vorab auf einem Schmierzettel zu machen und erst mal mit Bleistift auf das Album zu übertragen. Sp.ter kannst du dein Layout dann mit den gewünschten Stiften gestalten bzw. nachfahren.

2. Auf der ersten Seite kannst du beispielsweise ein sch.nes Bild mit Lettering machen oder ein paar Fotos deiner Rezepte einkleben.

3. Zusätzlich empfehle ich dir ein Inhaltsverzeichnis, damit du sofort dein gesuchtes Rezept findest und nicht immer komplett durch das Album blättern musst. Schreibe also zu Beginn immer in der unteren Ecke  jeder Seite die entsprechende Seitenzahl und fertige so das Inhaltsverzeichnis mit den Seitenzahlen und einer Linie daneben an.

4.  Du kannst jetzt für jedes Rezept dasselbe Layout verwenden oder jede Seite individuell gestalten. Möchtest du alles untereinander oder lieber nebeneinander schreiben? Mache das, was dir am besten gefällt. Erstelle ein Layout davon und lege es dir zur Seite, damit du immer einen Blick darauf werfen kannst.

5.  Damit du sch.n gerade schreibst, empfehle ich dir auf jeden Fall, vorab Linien mit Bleistift und Lineal zu ziehen. Am besten hauchzart, damit man die Bleistiftlinien später nicht mehr so stark sieht.

6.  Dann startest du einfach mit einer ordentlichen Überschrift – gerne auch farbig und mit einem passenden Bild dazu (z. B. einem kleinen Muffin bei einem Muffin-Rezept oder einer Kirsche für den Kirschkuchen). Natürlich kannst du auch Aufkleber und Fotos verwenden.

7.  Als Erstes schreibst du dir dann die benötigten Zutaten für dein Rezept auf – Schritt für Schritt und ganz in Ruhe. Wenn du damit fertig bist, schreibst du dir die Anleitung dazu. Die Wörter „Zutaten“ und „Anleitung“ kannst du wieder besonders hervorheben, indem du z. B. nur Großbuchstaben verwendest oder die Wörter unterstreichst oder umrandest.

8.  Hast du noch einen besonderen Tipp für dein Rezept, kannst du dir einen Tippkasten dazuschreiben. Hier bietet sich z. B. auch eine Sprechblase oder ein schlichter Blumenkranz gut an.


Eine Anleitung aus unserem Buch “Deine Handschrift”

Weg vom Bildschirm, ran ans Papier! Sich spielerisch an die eigene Handschrift herantasten, darum geht es in “Deine Handschrift”. Durch kleine alltägliche Projekte, wie z.B. Einkaufszettel und To-Do-Listen schreiben, soll man sich wieder bewusster mit dem Akt des Schreibens auseinander setzen und so seinen ganz eigenen Stil finden. Schritt-für-Schritt werden so die blutigen Anfänger an die Königsdisziplin “Handlettering” herangeführt und geschult. Damit man direkt loslegen kann, kommt das Buch mit dem original Faber-Castell Pitt Artist Brush Pen.

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